Sprache/Language:

Allgemeines

Die Atmosphäre der Erde wird durch die Einstrahlung der Sonne stetig mit Energie versorgt. Die Erdoberfläche, die Ozeane und die Luft werden dabei unterschiedlich stark erwärmt. Dadurch entstehen Luftmassen mit unterschiedlichem Luftdruck. Um den Druck auszugleichen, setzen sich die Luftmassen aus den unterschiedlichen Gebieten in Bewegung. Wind entsteht also als großräumige oder lokale Ausgleichsbewegung zwischen verschieden stark erwärmten Gebieten – zwischen Hoch- und Tiefdruckgebieten.

Die Luft beginnt, abgelenkt durch verschiedene auf sie einwirkende Kräfte, spiralförmig oder in ganzen Feldern über die Erdoberfläche zu strömen. Diese Ausgleichsbewegungen spielen sich in der untersten Schicht der Atmosphäre, der Troposphäre ab. Das Interesse an Kleinwindkraftanlagen steigt stetig an. Diese können zur Versorgung des eigenen Stromverbrauchs oder zur Speisung von autarken Netzen verwendet werden.

 

 

Welche Vorteile ergeben sich durch ein Windrad?

  • Unabhängigkeit von Stromanbieter (Unabhängigkeit vom Stromnetz)
  • Windenergie ist ökologisch und dient dem Klimaschutz
  • Windenergie ist emissionsfrei (CO2-frei)
  • von staatlicher Seite befürwortet

Von welchen Faktoren hängt der Energieertrag eines Windkraftrades ab?

  • Anlagenleistung
    Die Leistung für Kleinwindkraftanlagen wird in Kilowatt angegeben und liegt zwischen 1,5 kW und 30 kW. Anlagen, die den Stromverbrauch eines Haushaltes abdecken können, liegen zwischen 3 und 12 kW.
  • Rotorfläche
    Für eine 10 kW Kleinwindkraftanlage liegt die Rotorfläche zwischen 30 und 55 m², je nachdem, ob eine Kleinwindkraftanlage für einen Standort mit Starkwind oder Schwachwind ausgelegt ist. Die Kleinwindkraftanlage sollte immer an den gegebenen Standort angepasst werden.
  • Windgeschwindigkeit
    Für den Ertrag ist die mittlere Windgeschwindigkeit am Standort der Anlage maßgeblich.
  • Höhe der Anlage
    Die Windgeschwindigkeit nimmt mit der Höhe der Windkraftanlage zu. Die Masthöhe liegt meistens zwischen 10 und 30 Meter.
  • Hindernisse
    Gebäude, Bäume oder Hügel verursachen Turbulenzen in der Windströmung und beeinflussen den Ertrag einer Windkraftanlage. Als Maß für die Beschaffenheit eines Geländes dient die Rauhigkeit*2. Für einen möglichst hohen Ertrag ist eine geringe Rauhigkeit nötig. Die Anlagen sollten entweder weit genug von Hindernissen entfernt sein oder die Anlagen sollten doppelt so hoch sein wie das Hindernis.
  • Lage der Anlage
    Klar ist, dass in den bayerischen Regionen unterschiedlich stark der Wind weht. Die genauen Windparameter lassen sich durch eine so genannte Windmessung ermitteln.

Wie viel Energie erzeugt ein Kleinwindrad?

Ein Kleinwindkraftrad gibt es in fast jeder Größenordnung. Anlagen, die den Stromverbrauch eines Haushaltes abdecken können, liegen zwischen 3.000 W und 12.000 W.

Ist eine Genehmigung für die Aufstellung einer Kleinwindkraftanlage erforderlich?

In Bayern sind Kleinwindkraftanlagen bis zu einer Höhe von 10 m genehmigungsfrei. Für eine Masthöhe von 11-30 mtr ist eine vereinfachte Baugenehmigung in Bayern notwendig.

Mit welchen Kosten ist bei einer Kleinwindradanlage zu rechnen?

Kleinwindanlagen sind in den verschiedensten Preisklassen erhältlich. Gerne unterbreiten wir Ihnen dazu ein Angebot über eine Kleinwindkraftanlage, genau auf Ihren Standort abgestimmt.

Welche unterschiedlichen Ausführungen von Kleinwindkraftanlagen gibt es?

Es gibt Kleinwindkraftanlagen mit horizontaler oder vertikaler Achse z.B. der Savonius-Rotor, der Darrieus-Rotor, der H-Rotor. Außerdem unterscheiden sich die Windräder durch die unterschiedliche Flügelanzahl. Auch kommt es darauf an, ob die Anlagen zur Netzeinspeisung oder für die Batteriespeisung dienen sollen.

Messung der Windgeschwindigkeit

Statistisch verlässliche Werte erfordern Langzeitmessungen. Die Geschwindigkeit des Windes, also der Weg, den die Luftteilchen in einer bestimmten Zeit zurücklegen, wird üblicherweise mit Schalenstern- Propeller- oder Ultraschallanemometern gemessen. Die Beobachtung von Momentanwerten genügt nicht, um verwertbare Aussagen über das Windpotential eines Standortes zu erhalten. Da die Windgeschwindigkeit mit der dritten Potenz in die Leistung eingeht, ist es von erheblicher Bedeutung, ob an einem Standort der Wind ganzjährig mit einer gleich bleibenden Windgeschwindigkeit, etwa von 5 m/s weht oder ob die Hälfte des Jahres Windstille, die andere Hälfte Wind mit einer Geschwindigkeit von 10 m/s weht. Beides ergibt ein Mittel von 5 m/s, im zweiten Fall ist aber der Energieertrag viermal so hoch. Es müssen daher zusätzliche Informationen über die Häufigkeit niedriger oder hoher Windgeschwindigkeiten vorliegen, um die Leistungsdichte des Windes beurteilen zu können.

Werden Sie unabhängig von großen Energielieferanten undproduzieren Sie Ihren eigenen Strom!

Wir bieten Ihnen:

  • Windmessung
  • Finanzierungsoptionen
  • Einbauberatung
  • Genehmigungsverfahren
  • Planung
  • Projektierung
  • Lieferung
  • Installation
  • Bauüberwachung
  • Wartung
  • Betreibermodelle
  • Maßgeschneiderte technische Lösungen

Vorteile der vertikalen Systeme:

  • Einsatz auch bei extremen Bedingungen möglich
  • keine Windnachführung erforderlich 
  • kein Schattenschlag 
  • einfacher und äußerst robuster Aufbau 
  • unempfindlich gegenüber turbulenten Strömungen

Fordern Sie uns an, wir ermitteln vor Ort durch eine kryptierte Datenaufzeichnung die Windgüte Ihres Standortes und damit die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage.

Wir ermöglichen Ihnen Ihre persönliche Energiewende!